Gutmenschentum und die TerroristInnnen
Die Taz , die einziges Tageszeitung in Deutschland, die alles wunderschön durchgendert(BusfahrInnen statt Busfahrer) hat einige Wörter vergessen, einige Wörter durchzugendern:
- Terrost hat auf taz-website internen Suche 769 Treffer. TerrostInnen(was richtig durchgegendert ist) Terrostinnen dagegen kommt dagegen 5(!)x vor und nur bei Nachrichten, wo die Terrorgruppe vollständig aus Frauen besteht.
- Noch unausgeglichner ist das Bild bei dem Wort Sexualstraftäter. Bei der männlichen Form kommt es 28 Mal. Bei der durchgegenderten Form gibt es kein einzigen Treffer.
Merke: Nur positive Begriffe werden durchgegedert. Schlimme Begriffe werden nicht durchgegedert.
Artikelempfehlung
Ein Interview mit Herrn Keplinger wurde in Cicero.de veröffentlich. Sehr interessantes Interview:
„Auf die Regierung einprügeln, ist Gratismut“
Eine kleine Zitatesammlung:
Ein Grund war die unrealistische Erwartung, Merkel könne mit einem kleinen Koalitionspartner „durchregieren“. Die Folge waren enttäuschte Erwartungen bei den konservativen Medien. Ein weiterer Grund war der Wahlsieg der liberal-konservativen Parteien. Die Folge war der entschlossene Angriff der linksliberalen Medien.
Koch war über Jahre der Lieblingsfeind vieler Medien, aber bei seinem Abgang zeigten selbst sie leichte Trauer. Köhler war lange Zeit der Darling einiger Medien, bei seinem Rücktritt sind aber nahezu alle über ihn hergefallen.
[...]
Die Hauptursache lag nicht im Verhalten der Politiker in der Vergangenheit, sondern in der Begründung ihres Rücktritts. Koch begründete seinen Rücktritt mit seiner Lebensplanung, Köhler mit der medialen Kritik an ihm und ihren Folgen. Das grenzte an Majestätsbeleidigung[...]
Alternativmedizin – Deren Beführworter und dessen Subvention
Es gibt viele Dinge in der Politik, die von pseudowissenschaftlichen Behauptungen leben:
Die Linke zum Beispiel glaubt, dass Planwirtschaft besser funktioniert als unsere Marktwirtschaft, die NPD leugnet den Holocaust und viele Menschen haben Angst vor ominösen Strahlen, ob Handystrahlen oder Strommasten. Dazu eine aktuelle Kritik von David Harnisch: http://www.cicero.de/1725.php?ress_id=34&kol_id=11087
Alternativmedizin ist weiterer Scheiß dieser Art, um es drastisch auszudrücken. Besonders stark setzten sich die Grünen für Alternativmedizin ein.
Wir wollten wissen wie und durch welche Methoden die Wirksamkeit komplementärmedizinischer Ansätze nachgewiesen werden kann und welche Schlüsse das deutsche Gesundheitssystem aus qualitativ hochwertigen Studien zieht. [...]
Dort spielt die Alternativmedizin jedoch kaum eine Rolle oder wird sogar als Gefahr für die PatientInnen dargestellt. So z.B. durch das Buch „Die Andere Medizin“ der Stiftung Warentest, das die Komplementärmedizin sehr kritisch in den Blick nimmt.
Eine kleine Anmerkung von mir abseits des Themas: Ich hasse unteranderem linke Texte zu lesen, weil alles so schön durchgendert ist. Statt Patienten heißt es politisch korrekt natürlich PatientInnen. Wie man das ausspricht, ist für mich noch heute ein Rätsel. Denn ich sehe bei der Aussprache kein Unterschied zwischen der durchgenderten Form und weiblichen Pluralform(Patientinnen). Aber dies war eine kleine Anmerkung.
Alternativmedizin wird hier nicht als das benannt, was es ist. Es wird „Komplementärmedizin“ genannt. Klassiche Euphenisme: Dinge werden beschönigt. Kompletärmedizin klingt so schön wissenschaftlich.
Das Nachweisen von einer „Wirkung“ ist nicht möglich. Das wissen viele Alternativmediziner. Dazu gibt es zwei Standardgegenargumente. Der eine ist, dass man mit Studien nicht beweisen könne, ob eine Alternativtherapie wirke. Das andere Argument ist, dass doch abertausende positive Erfahrungsberichte gäbe. Dieses Tatsache ist immernoch nicht wissenschaftlich fundiert, aber für alle Grünen reicht nur der Glaube, um irgendwas mit wissenschaftlich zu titulieren. Ich verweise auch auf die Klimawissenschaft. Wem aber nicht das Argument reicht, das Erfahrungsberichte nicht wissenschaftlich fundiert sind, denn verweise ich auf dem Artikel Sanfte Alternative? von Krista Federspiel und Hans Weiss. Erfahrungsberichte von der negativen Seite zusammenfassend.
Trotz aller dieser Tatsachen hat die EU 1,5 Millionen Euro für Forschung von „Kompletärmedizin“ einfach mal locker gemacht. Manch Wissenschaftler wie Henrik Svensmark hätte das Geld besser gebraucht, aber böserweiße forschen sie gegen den grünen Mainstream: Gegenmeinung zu globalen Erwärmung sind nicht erwünscht.
Die Grünen fordern aber eine Bezahlung dieser ominösen Praktiken. “Kompletärmediziner“ nennen es Methodenfreiheit. Ich finde, dieser Begriff weckt falsche Assoziationen. Denn „Methodenfreiheit“ herrscht in Deutschland. Kein Mediziner wird behindert, es so zu machen, wie er will, wenn es der Patient auch will. Solche Pseudomediziner fordern aber eine Bezahlung ihrer Tätigkeiten, was praktisch heißt, dass der Gebührenzahler teure Zahlungen(Beginn in 4 stelligen Bereich) mit einem praktischen Nutzen von Null bezahlen soll. Das ist keine Freiheit, dass ist staatliche Förderung von volkswirtschaftlich nichts bringenden Branchen, kurz Subvention.
Obwohl es glücklicherweiße keine „Methodenfreiheit“ in Deutschland gibt, gibt es im Bereich der Alternativmedizin ein Skandal. Denn in Deutschland werden 4 Milliarden dieses wissenschaftlichen Unsinns werden von den Krankenkassen übernommen. Da sollte einem der Blitz treffen. Im Gesundheitssystem fehlen 13 Milliarden. Nein, 9 Milliarden. Der Rest ist verschwendetes Geld.
Lieber Herr Rösler,
bitte beheben sie den Umstand. Deutschland würde gesünder werden.
Sozialistisches Land live
- Rente ab 50
- Beschäftigung durch staatliche Jobs
- 14. Monatsgehälter
- Nicht privatisieren sondern Unternehmen staatlich bleiben lassen
- 95% des Lohnes werden als Rente bezahlt
Diese Forderungen kommen (noch) nicht aus dem Wahlprogramm der Linken, nein, diese Forderungen sind Realität in Griechenland. Daher ist es unverständlich, dass beim ZDF von „drakonischen“ Einsparungen gesprochen wird, wenn das Rentenalter von 50 auf 60 angehoben wird.
Das Land ist eigentlich von Sozialismus erfüllt. Man muss nicht nur die großen politischen Parteien angucken. Zu jeder linken/kommunistischen/sozialistischen Richtung gibt es eine entsprechende Partei. Als Gegenpart gibt es nur(!) eine liberale Partei, die sitzt aber nicht im griechischen Parlament. Im deutschen Parteiensystem dorminieren bei den Kleinstparteien Rechte und Linke ungefähr gleichermaßen. (Zugebenermaßen sind die Großparteien in Deutschland fast nur links) .(Links siehe Ende des Artikels)
Die Demostrationen zeigen doch, dass Viele im griechische Volk gerade zu faul geworden sind. Dies ist keine böswillige Unterstellung, viele Gewerkschaften protestieren gegen die „Einsparungen“. Faul geworden ist das griechische Volk durch den Sozialismus.
Interessant ist die Reaktion der Linken. Das, was sie will, funktioniert nicht. Deswegen muss ein Sündenbock her: Die JudenSpekulanten.
DIE LINKE fordert eine systematische Reform der Euro-Zone. Die EU muss Euro-Anleihen platzieren, um Athen zinsgünstige Kredite zu gewähren. Die EZB sollte griechische Staatsanleihen direkt kaufen, um die Macht der Spekulanten zu brechen. Darüber hinaus braucht die EU eine Mindestbesteuerung von Unternehmen und hohen Einkommen.
Die Linke weiß es nicht: Wenn das ungesetzt werden würde, würden die Risikozuschläge für alle Euroländer auf Griechenlandniveau sein. Die Menschen sind nicht dumm, sie würden entsprechend handeln.
Ein Pakt für außenwirtschaftliches Gleichgewicht muss Exportjunkies wie Deutschland auf mehr öffentliche Investitionen und höhere Löhne verpflichten. Sonst drohen neue Schuldenkrisen in der Eurozone.
Aber dieses Zitat haut es raus: „Öffentliche Investitionen“ haben Griechenland in die Schuldenkrise getrieben. „Höhe Löhne“ müssen gerade gestrichen werden.
Griechenland ist ein Paradebeispiel für sozialitische Politik.
Quellen:
List of political parties in Germany
List of political parties in Greece
Die Linke: Reform der Eurozone statt Depression in Griechenland
1. Presseschau: Über das Energieproblem in einem Öl-Land und ketzerische Gedanken
(Ich möchte eine neue Kategorie einführen, wo ich über interessante Artikel aus der Presse informiere)
Einmal ein Artikel über die übertotaltollsubventionierte Solarindustrie:
Subventionsfall Solarindustrie
Dann einmal ein Artikel über eine Energiekrise in ein Öl-Land. Es war der Sozialismus. Dazu fällt mir ein DDR-Witz ein.
Was passiert eigentlich in der Sahara, wenn diese sozialistisch wird?
Die ersten zehn Jahre erst mal gar nichts, aber dann wird langsam der Sand knapp.
Dem sozialistischen Ölland geht der Strom aus
Zu guter Letzt ketzerische Gedanke von Friedrich Merz:
Michael Sommer: FDP neigt zum Rechtspopulismus und vergleicht Westerwelle mit Hitler
Die politische Kultur geht in Deutschland langsam unter. Nicht mehr inhaltliche Argumente zählen, nein, jetzt ist jeder politische Gegner ein Nazi Rechtspopulist. Michael Sommer sieht eine Gefahr, dass die FDP rechtspopulistisch wird.
Aber wenn Herr Westerwelle anfängt, den sozialen Ausgleich in Frage zu stellen, dann ist für mich das Alarmsignal da. Die Gefahr, dass die FDP in eine populistische Richtung abdriftet, halte ich für sehr groß.
Das ist übrigens die Linie der SPD, vorgegeben vom Parteifreund Sigmar Gabriel. Was aber Sommer unterschwellig behauptet, möchte ich an zwei Zitaten festhalten. Ich glaube persönlich, dass die Meinung von Sommer ist und nicht an die Leser bestimmt ist, sondern ihn „rausgeruscht“ ist.
Aussage 1:
Herr Westerwelle hat eine Minderheit gegen die andere ausgespielt: Langzeitarbeitslose gegen Geringverdiener, Ärmste gegen Arme. Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte ist das brandgefährlich.
Aussage 2:
Wenn es eine historische Erkenntnis für das deutsche Volk gibt, dann ist es diese: Menschenrechte achten, Minderheiten achten, Sozialstaat achten – unter allen Umständen.
Mit der zweiten Aussage soll vereinfacht ausgedrückt werden, dass Minderheiten geschützt werden soll, sonst kommt es zum Nationalsozialismus in Deutschland. Zu den Minderheit in diesem Lande zählen nach Sommer Langzeitarbeitlose.
Folglich greift Westerwelle die Hartz-4 Empfänger an wie Hitler die Juden. Dies sei „gefährlich“. Als Schlussfolgerung: Westerwelle sei für Sommer der neue Hitler.
Ein so tiefen Punkt der politischen Kultur hatte Deutschland nicht. Hoffentlich bekommen wir nicht hier amerikanische Verhältnisse, wo Clinton als Rassist beschimpft wurde, weil er den dortigen Sozialstaat gekürzt hatte.(Wobei beide Dinge nichts miteinander zu tun haben) Man sieht wie die linke Szene bröckelt. Sie weitet die Nazikeule auf andere Verhältnisse als nur auf Ausländerpolitik.
Nochmal zurück zu Sommer. Er sagte eins, wo er Recht hatte.
Der Vizekanzler hat mit der Art und Weise, wie er die Sozialstaatsdebatte geführt hat, ein politisches Tabu gebrochen.
Ja, da haben sie Recht, Herr Sommer. Das ist gut so, dass jemand fragt, wieso die Sozialstaatsausgaben jedes Jahr seit Gründung gestiegen sind.
Zitate alle von:http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1445823/Sommer-sieht-rechtspopulistische-Tendenzen-in-der-FDP.html
Da kann man nur Arte lieben
Vielleicht habe ich nur gute Laune, aber heute muss ich wieder jemanden loben.
Arte sandte die Dokumentation „Das Geheimnis der Wolken“. In dieser Dokumentation ging es um eine Theorie, womit die magnetische Sonnenaktivität das Klima über einige Züge bestimmt. Relativ leise, sachlich, ohne große Dramatik. Kritisch muss ich sagen, dass manche Thesen 3 Mal wiederholt werden, was manchmal wirklich nervt.
Leider gibt es keine Wiederholung.
Lob an einem Minister: Niebel
Ich muss heute jemand ausnahmsweise loben: Dirk Niebel
Seit er Entwicklungsminister ist, hat schon klargemacht, was Entwicklungshilfe.
Das Entwicklungsministerium ist nicht das Weltsozialamt, wie manche dieses Haus in der Vergangenheit betrachtet haben.
Das Entwicklungshilfe deutsche Interessen vertrette und an Bedingungen verknüpft werden soll, war früher nicht bekannt.
Deutsches Geld nur, wenn Korruption bekämpft wird
Dies sagte er heute zu Karsai.
Aber ich finde natürlich das Haar in der Suppe.
Herr Niebel, bitte schaffen sie ihr Ministerium ab. Dann wären sie der beste Entwickungsminister, denn es gab.
Verzweiflungstat der Linken – „FDP ist extremistisch“
Kennen sie Rüdiger Sagel? Bestimmt nicht. Interessanter Typ. Eigentlich verzweifelt. Zur Sache selber: Herr Sagel hat ein Antrag im Landtag von NRW gestellt.
Der Landtag fordert alle im Landtag vertretenen Parteien auf, eindeutig zu erklären, dass sie nach der Landtagswahl Regierungsbündnisse mit der extremistischen Partei FDP ausschließen.
Ein verzweifelter Typ. Natürlich sagt er es nicht persönlich. Anders als die FDP wird die SED vom Verfassungsschutz beobachtet. Sowas sei ja falsch. Also wird der Spieß einfach umgedreht.
Die Argumente des Antrages sind einfach dumm. Besser lassen sich nicht die Argumente beschreiben. Hier wird nicht begründet, wieso die FDP die freiheitlich-demokratische Grundordnung(FDGO) ablehnt, sondern die Argumente sind eine Auflistung der „Skandale“, die die FDP in letzter Zeit durchfahren hatte.
1. Argument:
Die FDP hat von Oktober 2008 bis Oktober 2009 insgesamt 1,1 Millionen Euro an Spenden von der Substantia AG angenommen. Die Firma mit Sitz in Düsseldorf gehört zum Firmenkonglomerat von August Baron von Finck, dessen Familie Haupteigentümerin der Mövenpick-Gruppe ist. Diese betreibt in Deutschland 14 Hotels. Nachdem die FDP 2009 in die Bundesregierung kam, wurden die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen um 12 Prozent gesenkt.
2005 wurde beschlossen, dass die Mehrwertsteuersenkung in das Wahlprogramm kommt. 3 Jahre wurde später wurde gespendet, von einer Firma, die auf Umwegen einen Hotelbesitzer gehört. Die CSU hat es auch gefordert. Und zu guter letzt war es auch die Linke, die eine Senkung gefordert hatte. Wieso ist das aber gegen die FDGO?
2. Argument:
Mit dem Vorwurf „spätrömischer Dekadenz“ diffamiert der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle
rund sieben Millionen Hartz-IV-Leistungsbeziehende – darunter 1,4 Millionen Vollerwerbstätige
– und kündigt damit offen die gesellschaftliche Solidarität auf.
Ich zitiere:
Bürger, die für ihre Arbeit weniger bekommen, als wenn sie Hartz IV bezögen, tun es nicht. Was sagt eigentlich die Kellnerin mit zwei Kindern zu Forderungen, jetzt rasch mehr für Hartz IV auszugeben? Wer kellnert, verheiratet ist und zwei Kinder hat, bekommt im Schnitt 109 Euro weniger im Monat, als wenn er oder sie Hartz IV bezöge. Diese Leichtfertigkeit im Umgang mit dem Leistungsgedanken besorgt mich zutiefst. Die Missachtung der Mitte hat System, und sie ist brandgefährlich. Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.
Kurz gesagt: Wer größere Hartz-4-Beträge fordert, ist römisch dekadent. Aber das ist trotzdem für Linke schlimm. Fragen tuen sich auf, wieso das gegen die FDGO verstößt.
3. Argument:
Mit ihrer extrem-marktradikalen Politik „Privat vor Staat“ verstößt die FDP, wie auch die
CDU, gegen das Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes und der nordrhein-westfälischen
Landesverfassung. Mit ihrer Forderung nach radikalen Steuersenkungen untergräbt die FDP,
angesichts der Finanzmisere der allermeisten Städte gerade auch in NRW, die Handlungsfähigkeit
des Staates und schadet der Demokratie.
Da vermischen sich inhaltliche und verfassungsrechtliche Aspekte. Ich greife nur den Verfassungsrechtlichen auf.
Pauschal gesehen ist die FDP nicht gegen das Sozialstaatsgebot. Deswegen ist die erste Aussage schon mal falsch. Aber selbst wenn sie es wäre, ist sie nicht extremmistisch. Denn das ist im Rahmen einer Anerkennung der FDGO möglich.
4. Argument:
Im Februar 2008 erklärte das Bundesverfassungsgericht die maßgeblich von NRWInnenminister
Ingo Wolf (FDP) zu verantwortende Regelung zur Online-Durchsuchung privater
Computer für grundgesetzwidrig, weil das NRW-Gesetz das allgemeine Persönlichkeitsrecht
verletze.
Im Dezember 2008 erklärte der nordrhein-westfälische Verfassungsgerichtshof die von der
FDP in der Landesregierung mitgetragene neue Stimmhürde bei Kommunalwahlen für verfassungswidrig,
weil dieses zu einer „Ungleichgewichtung der Wählerstimmen“ geführt habe.
Im Februar 2009 wurde die Zusammenlegung der Kommunal- und Europawahl für verfassungswidrig
erklärt. Das sei eine „unzulässige Dehnung“, bis die kommunal Gewählten ihre
Mandate antreten könnten, begründeten die Richter ihre Ablehnung.
Das ist das dümmste Argument. Jede Partei, die schon in der Regierung saß, hat ein verfassungswidriges Gesetz verabschiedet. Die CDU, die SPD und auch die Grünen. Nach dieser Logik sollen alle Parteien, die Bundestag vertrenen sind, ausser der Linken, verboten werden. Für die Linke ist dies natürlich perfekt und in der Tradition der SED.
5. Argument: Merken wir uns, dass das letzte Argument das beste Argument ist. Das beste Argument von Sagel ist:
Das Ergebnis der Studie
[...], dass mehr als 40 Abgeordnete der bürgerlichen Parteien
in der NSDAP oder parteinahen Organisationen wie der SS oder der SA waren. Darunter
nicht weniger als 8 Fraktionsvorsitzende und zwei spätere Landesminister u.a. Willy Weyer,
FDP. Insbesondere in der FDP liegt der Anteil ehemaliger Nazis besonders hoch: So hatte in
den Nachkriegsjahren mehr als jeder fünfte FDP-Landtagsabgeordnete eine braune Vergangenheit.
Zwischen 1955 und 1975 wurde die FDP-Fraktion von 6 ehemaligen Nazis, darunter
3 SS-Männern als Fraktionsvorsitzende geführt.
Unglaublich ist aber der Skandal, dass noch heute Chefideologen einer anderen deutschen Diktatur Vorsitzende einer Partei sind.
Ich muss sagen, davon habe ich vom semikommunistischen Blatt „Telepolis“ erfahren. Hier gab es ein Interview mit dem besagten Herrn Sagel: *Klick*
Sagel hat sich anscheinend nicht wirklich informiert, aber man erfährt, dass für Linke die „Libertäre Plattform“ oder das Magazin „Eigentümlich frei“ „extremistisch“ seien, ist interessant. Als Quelle ist ein Artikel der Eigenttümlich Frei, der einige Jahre alt ist(Wie lange wohl der Interviewer gesucht hat), wo Phrasen fallen, wie „die libertären Liberalen stehen der demokratischen Staatsform skeptisch bis feindlich gegenüber“, was als Zeichen für die Diktatursympathien gedeutet werden. Wenn der besagte Interviewer sich den Artikel nur kurz angeschaut hätte, hätte er gemerkt, dass „Jeder Mensch gehört nur sich selbst“ und „Diktatur“ nicht ganz passen.
Back to Sagel: Er sagt am Ende des Interview, was Westerwelle gesagt habe, sei für ihn „in keiner Weise abzeptierbar“. Folglich wird nur das Wort extremistisch benutzt, um andere Meinungen herab zu würdigen. Dies ist extremistisch.
Wieso mutierte Europa zum Bürokratiemonster?
Manche Dinge machen mich traurig. Zum Beispiel Europa: Als Idee für Frieden und Freiheit sollte jedem Europäers Wohlstand gesteigert werden. Was drauß geworden ist: Die Eurokratie oder das Glühlampenverbot. Nun stellt sich die Frage, wieso eine Vision der Freiheit zum penatranten Volkserzieher geworden ist.
Alles lag am Anfang der EG. Ein Staatenbund bekommt immer zögerlich mehr Macht. So auch die EG. Hier hatte das EP und die Kommision anfangs gar keine Macht. Aber man wollte Gutes tun. Um sich beliebt zu machen. Folglich wurde das EP + Kommision zu einer Gutmenschenversammlung. Die Macht des Duos wurde stärker, die Mentalität des Duos blieb. Die Kommision gab tolle Vorschläge , das EP nahm tolle Vorschläge an. Daraus wurde das Bürokratiemonster.
Ich errinerte mich an ein Grünen-Abgeordneten. Dieser sagte, dass EP arbeite aufgrund seiner Umbekanntheit „sachlich“. Ich glaube, aufgrund seiner Umbekanntheit will man die Welt retten. Man erlässt Glühlampenverbote. Man erlässt Klimaschutzziele. Das EP ist eine Ebene, wo linke Gutmenschen(Sozialdemokraten, Grüne) 50% der Stimmen haben. Klingt sogar bisschen paranoid. Aber wenn man bedenkt, dass selbst die „liberale“ ALDE(Alliance of Liberals and Democrats for Europe) den Hauptgrund der Finanzgrund in Gier(O-Ton: willingness by lenders to take excessive risks/Bereitschaft von Geldgebern hohe Risiken einzugehen)[1] sieht und ein Parlament mit 7 total verschiedenen Fraktion „sachlich“ genannt wird, zeugt eher von meiner Feststellung.
Wie können wir dieses Problem lösen? Wie verringern wir die Eurokratie? Hier gibt es zwei grundverschiedene Lösungen. Die Erste – Man löst die EU auf. Aus vielen Gründen ist davon abzuraten. Die Zweite – Wir stärken das EP immens. Parteien können dann keine umbekannten Gutmenschen hinschicken, denn dann kommt wirkliche Machtinteressen ins Spiel. Die Wähler werden bzw. müssen auf ihre Parteien im EP achten. Ja, dies würde für eine Ideologisierung sorgen. Aber eine Fraktion müsste sich verantworten. So kann eine bürokratische Lösung nicht mehr von eigentlichen „liberalen“ Fraktionen angenommen werden.
[1]: The International Financial Crisis: its causes and what to do about it? Publikation der ALDE, Zitat auf Seite 4.
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